Dermatochirurgie - Ambulante Operationen beim Hautarzt in Winterthur

  • Ein wichtiger Schwerpunkt der Praxis ist die operative Entfernung aller Arten von Hauttumoren. Dies sind gutartige Veränderungen wie z.B. Alterswarzen, Talgzysten, Muttermale, Fibrome, Lipome, Histiozytome u.v.m, und bösartige Veränderungen wie z.B. Basalzellkarzinome, spinozelluläre Karzinome und maligne Melanome.
  • Wir führen bei uns folgende Eingriffe durch:
    • Hautbiopsien zu diagnostischen Zwecken 
      • Stanzbiopsie, 2 bis 8 mm Durchmesser
      • Shave-Biopsie (ohne Naht, schürfwundenartiger Heilungsverlauf)
    • Oberflächliche Entfernung von störenden Hautveränderungen  
      • Kürettage
      • Shave-Exzision 
      • CO2-Laserablationen
    • Exzisionen von störenden und bösartigen Hauveränderungen (Moh's mikrographisch kontrollierte Chirurgie)
      • Spindelexzision (spindelförmiges Herausoperieren)
      • Wundverschluss in mehreren Schichten mit resorbierbaren und nicht-resorbierbaren Fäden
      • Wundverschlüsse mit plastisch-rekonstruktiven Verfahren bei grösseren Defekten
      • Rotations- und Verschiebelappenplastiken
      • Vollhauttransplantationen
    • Narbenkorrekturen
      • Exzision (Herausoperieren) und schöner vernähen 
      • CO2-Laser (fraktioniert und konventionell)
      • Exzision und Radiotherapie (bei Kleiden)
      • Kryochirurgie (bei Keloiden und hypertrophen Narben)
      • Injektionen von Triamcinolon-Depot-Präparaten (bei Keloiden und hypertrophen Narben) 
  • Wir verfügen dazu über einen modern ausgestatteten, vom Bundesamt für Gesundheit anerkannten Operationsraum, in dem wir die meisten hautchirurgischen Eingriffe unkompliziert und ambulant in lokaler Betäubung durchführen können. 
  •  “Blutverdünner” wie Marcoumar, Tiatral, Plavix und Aspirin cardio müssen dazu meistens nicht pausiert werden, nur bei grösseren Eingriffen und nur wenn es ihr Herz-Kreislauf-Risiko zulässt. Wir nehmen ggf. vorgängig mit Ihrer Hausärztin/ Ihrem Hausarzt Kontakt auf.
  • In der praxiseigenen Sterilisationseinheit werden alle verwendeten Operations-Instrumente und Materialen gemäss den strengen gesetzlichen Hygienevorschriften keimfrei aufbereitet. 
  • Komplikationen: Die Operation erfolgt in lokaler Betäubung unter sterilen Bedingungen, sodass Sie dabei weder Schmerzen noch eine Infektion fürchten müssen. Die Blutung wird vor dem Wundverschluss sorgfältig gestoppt; arterielle Blutgefässe in der Haut werden mit einem Faden abgebunden, der sich später selber auflöst. Kleinere Gefässe und Kapillaren können zusätzlich mit dem Elektrokauter verödet werden. Trotzdem kann es manchmal zu vereinzelten Nachblutungen kommen. Daher legen wir zur Sicherheit am ersten Tag in der Regel einen Druckverband an, der am nächsten Tag von Ihnen entfernt werden kann. 
  • Wir achten beim Wundverschluss selbstverständlich auch besonders auf ein optimales kosmetisches Resultat. Dabei setzen wir Techniken aus der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie ein. Die Hautspannung wird durch Fäden aufgenommen, die unsichtbar in der Haut verbleiben und sich langsam selber auflösen. Durch diesen Trick sind an der Oberfläche nur noch relativ kleine Fäden notwendig, die kaum sichtbare Spuren hinterlassen. In speziellen Situationen verwenden wir auch auflösbare Fäden der neuesten Generation mit kleinen Widerhaken, die extrem wenig Material in der Haut hinterlassen und gar keine Spuren mehr an der Oberfläche. Falls Ihre Narbenbildung trotzdem einmal nicht optimal ausfällt, haben wir viele Möglichkeiten der Narbenbehandlung, z.B. mit dem fraktionierten CO2-Laser
  • Für die histologische (feingewebliche) Untersuchung des entnommenen Materials arbeiten wir eng mit dem renommiertesten Speziallabor der Schweiz zusammen. Dort wird das Gewebe innerhalb weniger Tage von ausgewiesenen Dermatopathologie-Experten mikroskopisch genau befundet. Einerseits sichert dies die exakte Diagnose, andererseits wird so sichergestellt, dass der ganze Hauttumor auch wirklich im Gesunden und, bei bösartigem Hautkrebs, auch mit dem notwendigen Sicherheitsabstand entfernt worden ist. Bei den anspruchsvollen Beurteilungen der Grenzfälle zwischen veränderten Muttermalen und beginnendem schwarzem Hautkrebs schicken wir dem Histologie-Labor auflichtmikroskopische Makro-Fotografien mit, denn in manchen Fällen ermöglicht erst die Zusammenschau dieser Fotos mit dem histologischen Befund eine sichere Diagnose.
  • Nach der Operation ist in der Regel keine Überwachung notwendig. Die lokale Betäubung lässt nach 2-4 Stunden nach und beeinträchtigt die Fahrtauglichkeit nicht. Zu Hause können Sie die Operationsnaht in der Regel sehr gut selber versorgen. Wir erklären Ihnen die notwendigen Schritte mündlich und schriftlich und statten Sie bei Bedarf mit Hautdesinfektionsmittel und Verbandsmaterialien aus. Duschen ist unter Umständen nach der Operation möglich, sofern man ein Folienpflaster gut platzieren kann. Baden und Schwimmen dürfen Sie aber erst wieder nach der Fadenentfernung, welche 1-2 Wochen nach der Operation stattfindet. Kontaktsportarten und Dehnungen an der operierten Stelle (z.B. Yoga) sollten während ca. 6 Wochen vermieden werden.


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